Wichtige Begriffe im Gordon-Konzept
Der Problembesitz
Auf der Frage, wer im Besitz des Problems ist, beruht die Kommunikation nach Gordon. Habe ich selbst ein Problem, spreche ich in beschreibenden, erklärenden Ich-Botschaften ohne Schuldzuweisungen.
Weiterlesen: Fallbeispiel
Ist das Kind im Besitz des Problems, höre ich aktiv zu und vermeide die Verwendung von Kommunikationssperren.
Weiterlesen (siehe unten): Kommunikationssperren

Aktives Zuhören
Aktiv Zuhören ist ein Begriff, den Thomas Gordon eingeführt hat. Vielleicht ist Ihnen eher das sogenannte ‚Spiegeln‘ oder ‚Rückmeldung geben‘ bekannt. Es bedeutet, dass der/die Zuhörende sowohl auf der Sach- als auch auf der Gefühlsebene versucht herauszuhören, was der andere sagt. Dann wird das Verstandene mit eigenen Worten ausgedrückt. („Du findest es ungerecht, dass …“
Das sogenannte ‚Umschalten‘ bezeichnet den Wechsel zwischen diesen beiden Redemitteln (Ich-Botschaft-Aktives Zuhören)
Hier können Sie nachlesen, wie eine Situation ohne und mit Gordon-Kommunikation verläuft.
Weiterlesen: Beispiel „Sophie und der Puppenwagen“ ohne und mit Gordon
Kommunikationssperren
Aus : Bettina Zydatiß: Wie miteinander reden? In: Quintessenz Team-Journal 49 (2019), Seite 122-125, (Copyright: Quintessenz Verlags-GmbH). Der Artikel darf nicht kopiert oder ausgedruckt werden.
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„Viele Menschen sprechen in Kommunikationssperren sowie in beschuldigenden Du-Botschaften und sind sich dessen in der Regel gar nicht bewusst. Allerdings merken sie nicht selten, dass sie mit dem, was sie zu jemandem sagen, Widerstände hervorrufen und sich Dinge im Anschluss nicht in ihrem Sinne ändern. Sie selber werden an sich auch spüren aufgrund welcher Ansprache Sie bereit sind, auf andere zuzugehen und ihnen zu helfen. Auf die Äußerung: „Kannst du vielleicht mal damit aufhören?“, vermutlich eher nicht.
Mit Kommunikationssperren angesprochene Menschen sind selten geneigt, sich zu ändern, ihre Kooperationsbereitschaft wird durch diese Art der Ansprache nicht geweckt (Kasten rechts). Es gibt sprachliche Möglichkeiten, derer man sich bedienen kann, um andere zu beeinflussen. Diese Redemittel ersetzen unwirksame Anweisungen, Aufforderungen, rhetorische Fragen, Kritik und negative Bewertungen.“
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